Die Höhe.
Nachdem wir nun in Santiago angekommen sind, haben win die Höhe endgültig verlassen. Wir waren nun insgesamt rund 4 Wichen auf einer Höhe, jeweils übernachtet, zwischen 2.600 bis 4,,600 Metern.
Folgendes ist aufgrund unserer Erfahrung sehr wichtig: Es empfiehlt sich, möglichst viel zu trinken, natürlich nur Wasser. Am Anfang kann man leichte Kopfschmerzen bekommen. Auch leichte Anstrengungen sind sofort spürbar. Leider, durch den Umzug und das viele Pendeln zwischen Italien und Deutschland haben wir vorher leider nicht so viel Sport gemacht wie sonst immer und auch gewollt. Trotzdem ging es ganz gut. Ein weiterer herausfordernder Umstand war die extreme Trockenheit, vor allem in Bolivien und der Atacama Wüste. .diese hat bei uns, vor allem über Nacht, zu Nasenbluten geführt. Insgesamt aber natürlich nicht so schlimm.
Die Küche.
Am einfachsten war alles in Bolivien. Viel Gemüse, wenig schmackhaft und oft kalt. Insgesamt eine sehr einfache Küche, dafür sehr günstig.
Fast ähnlich war es in Chile, wobei die besuchten Regionen zum Teil touristisch geprägt waren. Insgesamt war es schon besser als in Bolivien.
In Argentinien war das Essen insgesamt am Besten auf der Reise, besonders natürlich die Fleischgerichte.
In Peru und vor allem in Brasilien waren wir ja nur sehr kurz. Da könnten wir uns kein wirkliches Urteil bilden.
Wein gab es in allen Ländern, auch in Bolivien, sehr guten..
Typisch für die chilenische Seite nördlich von Santiago war der Carmenier, ein mittelschwerer Rotwein. In Mendoza in Argentinien die Rotweine wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Blend sowie Im Bordeaux Stil geblendete Weine und natürlich Malbec. Es gibt auch einige Chardonnays und Sauvignon Blancs sowie gelegentlich Pinot Noir. Im Norden Argentiniens in der Region Cafayate ist der weiße Torontoseine Spezialität. Diese ursprünglich aus Spanien stammende Traube wird nun fast ausschließlich in Argentinien angebaut. Sie ist fast ähnlich haltbar wie unser Verdicchio.
Die Leute.
Grundsätzlich sind alle in Südamerika extrem freundlich, offen und herzlich. Ausnahmen bilden nur die großen Städte und Touristen Orte, wo im Service teilweise eine gewisse Lustlosigkeit grassiert. Die schlechtesten Erfahrungen haben wir auf den Osterinseln mit sehr muffeligen Deutschen gemacht.
Die Sprache.
Spanisch, zumindest in Brocken, ist unbedingt nötig, vor allem in abgelegenen Gebieten. Mit italienischen Hintergrund versteht man allerdings recht viel, auch wenn das Sprechen schwer fällt.
