Heute noch einmal gechillt frühstücken im Naturalis Hotel, bevor wir insgesamt über 4.000 km mit dem Leihwagen voll machen. Es waren dann in der Atacama Wüste noch einmal rund 800 km.



Es geht langsam bergab und auf Calama zu. Unterwegs auch viele Windräder, produziert von ENEL, dem italienischen Stromanbieter und Photovoltaik Fabriken, die den Wind und die viele Sonne nutzen.




Calama ist eine reine Bergbaustadt mit der größten Kupfermine der Welt. Es ist die Codelco Mine Chuquicamata.








Dann ein kurzer Abstecher in den dann noch enttäuschenden Ort Chio Chiu.

Zurück geht es nach Calama und von dort auf der neuen, sehr gut ausgebauten Autobahn in Richtung Antofagasta. Spence betreibt hier eine Kupfer Miene, bei der Umweltschutz und nachhaltiger Umgang im Vordergrund steht.




Parallel läuft die Eisenbahn Strecke, über die die Minen hauptsächlich mit Schwefelsäure versorgt werden, um das Kupfer zu gewinnen. Kupfer Platten werden dann als Halbfertigprodukte in den Hafen von Antofagasta transportiert. Ob wir wohl das Glück haben, einen Zug zu sehen? Da wir noch Zeit bis zum Flug in die chilenische Hauptstadt haben, entscheiden wir, bis nach Sierra Gorda zu fahren. Auf der neuen Autobahn kein Problem und bei erlaubten 120 km/h schnell zu erreichen.
Und dann stand im Bahnhof von Sierra Gorda ein Zug. Leere Schwefelsäure Waggons und mit Kupfer voll geladene Plattenwaggons. Auf dem Weg runter nach Antofagasta ans Meer.







Die Lokomotiven liefen beide und es gab hier 2 Gleise und ein Ausweich- bzw. Wartegelds. Kommt also noch ein Zug in Gegenrichtung? Die Antwort bekamen wir dann nach ca. 10 Minuten: JA!






Drei Lokomotiven zogen bergan diesmal vollen Schwefelsäure Waggons und leere Für Kupfer vorbereitete Plattenwaggons.





Wir haben in Calama in Flughafen Nähe noch getankt, dann den Leihwagen abgegeben…u



… und am Flughafen noch unser Gepäck aufgegeben.


Und dann rein in den Flieger und überpünktlicher Start.



Wie auch schon auf dem Flug aus Cusco nach Santiago ist allein das Panorama fast schon den Flugpreis wert.






Es geht entlang der Anden Kordilliere über viele Minen hinweg, mit tollen Bergen am Horizont und schräg unter uns und auch immer wieder über Salzseen entlang.
























Nach gut 2 Stunden dann Anflug auf Santiago de Chile.







Mit dem Uber ins Hotel.



Das Hotel ist so lala, aber in Flughafen Nähe, aus der Marriott Gruppe und wir lassen zwei große und einen kleinen Koffer hier und reisen morgen mit leichtem Gepäck weiter.
In der Hotel Bar dann den erst zweiten Pisco Sour. Hier streiten sich Peruaner und Chilenen, wer ihn erfunden hat und wem er gehört.
