Heute hieß es nach gutem Frühstück Abschied nehmen von unserem netten Vermieter, mit dem wir uns bestens in Italienisch verständigen konnten. Das kleine Hotel mit dem Pool war wirklich sehr nett.




Danach ging es zum Parque Provincial Ischigualasto bzw. erst einmal daran vorbei ins Bergebiet an der Routa RN 150 oder der Cuesta de los Dinosaurios, wo viele Dinosaurier gefunden wurden und werden.






























Dann sind wir zurück in den Ischigualasto Park gefahren. Dies ist ein Park, in dem durch die Kollision der Platten und die Subduktion der ozeanischen Platte die Trias Schichten nebeneinander an die Oberfläche gefaltet wurden. Hier gibt es viele Fossilien, auch Saurier und erste Übergangsformen von Reptilien zu Säugetieren.


Hier gibt es nur geführte Touren, bei denen man mit seinem eigenen Auto fährt. Es gibt insgesamt 5 Stationen, an denen gestoppt wird.







Station 1: Das bunte Tal im Mond Tal









Station 2: Herumliegende Kugeln (die sich wohl in einen Süßwasser See langsam um ein Zentrum herum gebildet haben.






Außerdem sieht man Steinfiguren, durch Erosion, hauptsächlich Wind geformt, in denen man alles Mögliche sehen kann. Z.B. die Sphinx oder eine Lama Herde.






Station 3 waren die U Boote. Eines mittlerweile gewidmet der beim Untergang eines argentinischen U Boots ums Leben gekommenen Crew.




Natürlich gab es hier noch weitere schöne Objekte und Landschaften.






Nächster Stopp war das Museum. Dieses ist den Entdecker der hiesigen Saurier Funde, dem englischen Paläontologen William Sill gewidmet.


Hier ist erklärt, in Spanisch und in Bildern, wie diese Fossilen gebildet und erhalten sind.

Tatsächlich sind auch zwei Saurier im Stadium vor der Entnahme zu sehen.


Auf zur letzen Station.




Dem Pilz. Keine weiteren Kommentare nötig.



Und vor und während der Rückfahrt noch die Ausblicke auf den benachbarten Talampaya National Park.








Mittlerweile war es schon 15:30 nach Ende der Tour und einer Banane. Das nächste Ziel war unsere Unterkunft in Chilecito. Dies ist eine alte Bergbaustadt und Wein wird hier auch angebaut.
Zu nah kamen wir bei der Durchfahrt an die Formationen des Talampaya Parks leider nicht heran. Dafür aber an nette Tiere,






30 km Abkürzung über eine Staubstrasse waren okay.


Dann noch über eine Pass auf über 2.000 Meter Höhe.






Und auf die legendäre Ruta 40. Die Ruta 40 ist eine der längsten Nationalstraßen der Welt und Argentiniens längste Fernstraße, die sich über 5.194 km von der Südspitze Argentiniens bis zur bolivianischen Grenze im Norden erstreckt. Sie durchquert Argentinien entlang der Anden und bietet eine landschaftliche Vielfalt von der patagonischen Steppe über Weinregionen bis hin zu Wüsten und Hochgebirgen. Die Strecke ist eine beliebte, aber auch anspruchsvolle Reiseoption, die oft einen Mietwagen, idealerweise ein Allradfahrzeug, erfordert, da sie durch verschiedene Klimazonen und landschaftlich extreme Gebiete führt und teilweise noch nicht vollständig asphaltiert ist.






Dann sind wir in Chilecito angekommen. Unser Hotel war quasi ein Motel. Erst einmal in den Pool und dann ein bescheidenes Abendessen.




