Ungefähr zur Hälfte unserer Südamerika Tour erwartet uns ein weiteres Highlight. Die Zugfahrt im Andean Explorer oder dem PeruRail Titicaca Train von Puno nach Cusco in Peru. Die gleiche Tour anders herum haben wir vor fast genau 10 Jahren schon einmal gemacht. Das hatte uns so gut gefallen, dass es sich als Transfer nach Chile diesmal angeboten hat.
Morgens, nach einem total chaotischem Frühstück, weil eine große französische Reisegruppe dort war …


… wurden wir im Hotel abgeholt und zum 10 Minuten entfernten Bahnhof gefahren. Hier gab es eine kleine Lounge und wir konnten 5 Gepäckstücke aufgeben, so dass wir nur einen Rucksack mit an Bord nehmen konnten.


Dann wurden wir an unseren Platz gebracht. Heute sind nur rund 50 Gäste an Bord. Sehr nette Ausstattung mit Sesseln und Teppichböden. Draußen gab es zur Begrüßung gleich Musik mit Tanz.











Dann ging es mitten durch die Stadt los. Bahnschranken gibt es nicht, so dass der Zug andauernd Signalhorn betätigen muss.






Zu Beginn der Fahrt erst einmal einen Cappuccino und eine heiße Schokolade. Der Service war wirklich gut. Es gab auch immer Wasser.


Die Landschaft ist wirklich die ganze Zeit toll, wenn nicht atemberaubend. Der Titicaca See liegt auf knapp 4.000 Metern Höhe, damit Puno auch. Der Zug fuhr zunächst auf dieser Höhe und man konnte immer wieder den See sehen. Einer der größten Orte unterwegs erwartet uns bereits nach gut einer Stunde Fahrt. Es ist Juliaca. Für peruanische Verhältnisse ein Eisenbahn Knotenpunkt, wenn auch ein kleiner, aber doch mit mehreren Gleisen. Der Zug fährt mitten durch die Stadt. Teilweise ganz nah an Gebäuden, deren Markisen
















Im Zug beginnt dann nun das Unterhaltungprogramm mit Live Musik einiger internationaler und dann landestypischer Hits. Dabei auch Tanzvorführungen aus der Region Puno. Und danach die Modenschau. Das alles bei Snacks und Freigetränken, auch alkoholisch. Am Ende tanzen alle zusammen.






Vorbei weiterhin an abenteuerlichen Landschaften mit Tieren
und Gefährten in rund 4.000 Metern Höhe.









Dann gab es ein leckeres, in unserem Fall vegetarisches Mittagessen.




Weiter hinauf sind wir dann zum höchsten Punkt dieser Zugfahrt auf rund 4.300 Meter gefahren



Dort gab es eine Pause und die Möglichkeit, etwas Nettes einzukaufen und die Leute hier etwas zu unterstützen.





Danach ging es dann nur noch bergab in Richtung Cuzco. Vorbei an Schaf und netten Lama Herden.






Die Landschaft ändert sich langsam. Man könnte fast in den Alpen in Europa sein. Hier wird allerdings viel Maus angebaut.




Die Ortsdurchfahrt durch Sicuani mit Märkten, einer alten Drehscheibe und dem Tor, das hinter dem Zug verschlossen wurde.






Es war wieder Unterhaltung angesagt. Diesmal mit Musik und Tänzen aus der Region Cuzco.




Es gab den typischen Afternoon Tea englisch geprägt.


Weiter in Richtung Cusco oder durch Österreich oder die Schweiz?









Ankunft in den Vororten von Cusco.


Wir haben es uns nicht nehmen lassen, uns Cusco noch einmal anzuschauen. Vor allem den großen Platz im historischen Zentrum. Eine Kleinigkeit als Abendessen und dann entlang der alten Inka Mauern entlang zurück ins Hotel. Wieder einmal viel Eindrücke.









